Lotus baut Kleinwagen Ethos

Ausschließlich mit alternativen Antrieben

Groß sind die Derivate von Lotus bisher auch nicht gewesen. Nun baut die britische Sportwagenschmiede gemeinsam mit dem Hauptanteilseigner einen Kleinwagen.

Der britische Sportwagenhersteller Lotus baut einen Kleinwagen. Anfang 2014 soll das Stadtauto in den Handel kommen, kündigte Lotus-Chef Dany Bahar am Firmensitz in Hethel an. Der Wagen wird auf einer Studie basieren, die im vergangenen Herbst auf dem Pariser Autosalon zu sehen war. Das Serienmodell soll Ethos heißen und gemeinsam mit dem Hauptanteilseigner Proton aus Malaysia entwickelt werden, erklärte Bahar.

Ausschließlich mit alternativen Antrieben

Der Zweitürer bietet vier Sitzplätze, ist deutlich kürzer als vier Meter und wird in einer Klasse mit Autos wie dem Renault Twingo, dem Toyota iQ und dem kommenden VW Up fahren. Zu den genauen Abmessungen, der Antriebstechnik und dem Preis machte Lotus noch keine Angaben.

Allerdings betonte Bahar, dass es den Wagen ausschließlich mit alternativen Antriebstechnologien geben wird. «Ob mit Hybrid- oder Elektrotechnik, wollen wir aber noch nicht verraten», sagte er. (dpa/tmn)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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