Lexus RC-F: Angriff auf die Sportfraktion

Japaner mit V8 mit 477 PS

Lexus RC-F: Angriff auf die Sportfraktion
Der Lexus RC-F bläst zum Angriff auf BMW und Co.. © Lexus

Lexus setzt zum Angriff in der Klasse der besonders sportlichen Fahrzeuge. Mit dem RC-F wollen die Japaner dem BMW M4 und Co. Konkurrenz machen. An der Leistung wird dieser Anspruch nicht scheitern.

Lexus will sein Image auch jenseits des Hybridantriebs polieren. Die Japaner blasen daher mit dem RC-F zum Angriff auf BMW M4 und Co. Ein Jahr, bevor die zivile Version des Mittelklasse-Coupés unter dem Namen RC antritt, kommt im Januar der Zweitürer in der besonders sportlichen F-Version zu Preisen ab etwa 75.000 Euro. Statt stilistischer Zurückhaltung gibt es ein Design zum Fürchten mit gierigen Lüftern und messerscharfen Kanten. Und statt eines politisch korrekten Hybridantriebs einen feurigen V8.

Lexus mit 530 Nm

Der Benziner schöpft seine Kraft ohne Turbounterstützung aus fünf Litern Hubraum und kommt mit seinen 351 kW/477 PS auf mehr Leistung als jeder andere Achtzylinder, den der Toyota-Konzern bislang auf die Straße gebracht hat. Entsprechend imposant sind die Fahrleistungen: Seine über eine Achtstufenautomatik an die Hinterräder geleiteten 530 Nm Drehmoment beschleunigen den Boliden in 4,5 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 270 km/h erreicht.

Mit einem ordentlich ausbalancierten Fahrwerk, einem serienmäßigen Torsen-Differential an der Hinterachse und der Option auf ein Torque-Vectoring-System bringt der RC-F die Kraft sicher auf die Straße. Ein Bestseller wird der konsequent sportlich gemachte Lexus so nicht. Vielmehr soll er das Image der oftmals als etwas betulich geltenden Marke dynamisieren. Viel mehr als 5.000 Autos im Jahr werden daher nicht gebaut, und nach Deutschland werden es nur gut 100 Stück schaffen. (SP-X)

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