Das Design ist klassisch, die Technik modern. Mit der J125 bringt die Kultmarke Lambretta einen interessanten Roller auf den Markt.
Mit der J125 erweitert Lambretta sein Portfolio um ein optisch tief in den 1960er-Jahren verwurzeltem Modell. Technisch steht der Roller jedoch in der Gegenwart. Zwischen 1964 und 1971 hatte die italienische Kultmarke bereits einen Roller gleichen Namens im Programm. Die Neuauflage greift klassische Linien auf, die durchaus auch Parallelen zur Vespa erkennen lassen.
Allerdings kombiniert die Marke diese aber mit kantigeren Formen und markentypischen Details. Dazu zählt vor allem der sechseckige Scheinwerfer, der den Lambretta-Charakter unmissverständlich betont.
125 ccm Hubraum und 14 PS
Angetrieben wird die J125 von einem flüssiggekühlten Einzylinder mit 125 Kubikzentimetern Hubraum. Der Motor ist als klassische Triebsatzschwinge ausgeführt und über eine stufenlose CVT-Automatik mit dem Hinterrad verbunden. Mit einer Leistung von 10 kW/14 PS sind Geschwindigkeiten jenseits der 100-km/h-Marke möglich – für den urbanen Einsatz steht ausreichende Durchzugskraft zur Verfügung. Die Verzögerung übernimmt eine Zwei-Scheibenbremsanlage mit Zweikanal-ABS.
Zur Serienausstattung zählen LED-Beleuchtung rundum, ein Farbdisplay im Cockpit, ein schlüsselloses Startsystem sowie ein Handschuhfach mit USB-Anschluss. Unter der Sitzbank befindet sich zudem ein Staufach, das Platz für einen Helm bietet. Bestellbar ist die Lambretta J125 ab sofort, die Auslieferung soll im März starten. Der Einführungspreis liegt bei rund 4000 Euro. Später soll der Preis inklusive Überführungskosten auf knapp über 4500 Euro steigen. (SP-X)


