Die deutschen Autokäufern bleiben ihren bevorzugten Modellen treu. Im Juli gab es in zwölf von 13 Fahrzeugsegmenten keinen Wechsel, wie aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervorgeht.
Nach dem großen Stühlerücken im Juni haben sich die Kräfteverhältnisse auf dem deutschen Neuwagenmarkt im Juli weitgehend stabilisiert. In 12 von 13 Fahrzeugsegmenten blieb das zulassungsstärkste Modell gegenüber dem Vormonat unverändert. Lediglich in der Mittelklasse löste der Mercedes CLA den Audi A5 an der Spitze ab, wie aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervorgeht.
Vom CLA kamen im Juli 3.704 Exemplare neu auf die Straße. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von 149 Prozent.
Audi A6 in oberer Mittelklasse führend
In der oberen Mittelklasse blieb der Audi A6 vorn, die Oberklasse wurde erneut von der Mercedes S-Klasse angeführt. Bei den Kleinst- und Kleinwagen verteidigten Fiat 500 und Mini ihre Spitzenposition, in der Kompaktklasse blieb der VW Golf mit 9.001 Zulassungen die Nummer eins.
Auch in den volumenstarken SUV-Segmenten änderte sich die Reihenfolge nicht. Der VW T-Roc führte erneut bei den SUV, der Tiguan bei den Geländewagen. Bemerkenswert ist allerdings, dass die T-Roc-Zulassungen gegenüber Juli 2025 um knapp 35 Prozent zurückgingen.
Mehr Bewegung gab es bei den Elektroautos: Hier verdrängte der Skoda Elroq mit 3.541 Neuzulassungen das Tesla Model Y von der Monatsspitze. Bei den Plug-in-Hybriden blieb der BYD Seal U vorn. Insgesamt wurden im Juli 268.068 Pkw neu zugelassen, 1,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. (SP-X)



