Elektroautos legen bei Neuzulassungen um 66 Prozent zu

Deutscher Automarkt im März

Elektroautos legen bei Neuzulassungen um 66 Prozent zu
Der Anteil von E-Autos an den Neuzulassungen steigt. © dpa

Der deutsche Automarkt hat im März deutlich zugelegt. Insbesondere die Neuzulassungen bei den Elektroautos stiegen um über 66 Prozent an.

In Deutschland stieg der Anteil der Neuzulassungen im März um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Insgesamt wurden nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) 294.161 Pkw erstmals zugelassen, ein Plus von 16,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Besonders nachfragt waren im vergangenen Monat die batterie-elektrischen Fahrzeuge. Von ihnen kamen im März 70.663 Neuwagen zur Zulassung, was einem Plus von 66,2 Prozent entspricht. Elektroautos kommen damit auf einen Zulassungsanteil von 24 Prozent. Stark nachgefragt waren im vergangenen Monat auch Plug-in-Hybride, die mit 29.996 Neuzulassungen um 13 Prozent zulegten und auf einen Anteil an den Zulassungen von 10,2 Prozent kommen. Im bisherigen Jahresverlauf wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 699.404 Pkw neu zugelassen, ein Zuwachs von 5,2 Prozent.

Fast 160.000 E-Autos nach drei Monaten

Von den Gesamtzulassungen entfallen 306.569 Fahrzeuge auf internationale Marken, die damit einen Anteil von 43,8 Prozent verbuchen. „Die internationalen Kraftfahrzeughersteller haben beim Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich zugelegt. Das zeigt, dass die Fahrzeuge der Internationalen technisch innovativ und attraktiv sind und den Wünschen der Kunden entsprechen“, sagte VDIK-Präsidentin Imelda Labbé.

Von Januar bis März wurden insgesamt 159.630 BEVs neu zugelassen, das entspricht einem Wachstum von 41,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Die internationalen Marken vereinten davon rund 42,7 Prozent auf sich. Der BEV-Marktanteil liegt in den ersten drei Monaten bei 22,8 Prozent.

Skoda erfolgreichster Importeur

Mit Blick auf das prozentuale Wachstum legte Smart unter den deutschen Marken im März mit einem Plus von fast 190 Prozent am deutlichsten zu. In absoluten Zahlen entspricht dieses Plus aber nur 695 Neuzulassungen. In den ersten drei Monaten liegt die Zahl der Neuzulassungen bei 1517 (+50 Prozent). Zweistellige Zuwächse konnten im März auch Opel (+43,0 Prozent/4,7 Prozent), Mini (+42,3Prozent/1,2 Prozent), Audi (+25,0 Prozent/7,5 Prozent) und BMW (+16,5 Prozent/8,3 Prozent) erzielen. Ford legte mit 8,7 Prozent und einem Anteil von 3,2 Prozent ebenso einstellig zu wie VW (+3,2 Prozent/17,9 Prozent). Verluste mussten Porsche (-12,1 Prozent/1,0 Prozent) und MAN (-47,6 Prozent/0,0 Prozent hinnehmen.

Bei den Importeuren legten bei mindestens fünfstelligen Zulassungszahlen Skoda (+34,0 Prozent/8,4 Prozent) und Hyundai (+29,5 Prozent/3,5 Prozent) am stärksten zu. Zugewinne gab es mit 3438 Neuzulassungen bei BYD (+327,1 Prozent/1,2 Prozent), Leapmotor (1388/+318,1Prozent/0,5 Prozent), Tesla (9252/+315,1 /3,1Prozent, Xpeng (549/+211,9 Prozent/0,2 Prozent) und Alpine (124/+138,5 Prozent/0,0 Prozent).

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