VW: Ein Drittel weniger E-Autos neu zugelassen

Nach acht Monaten

VW: Ein Drittel weniger E-Autos neu zugelassen
Der ID.5 GTX ist das Topmodell der Baureihe. © VW

Der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen ist in den ersten acht Monaten deutlich angestiegen. Doch für die größte deutsche Marke gab es Rückschläge.

Danach entfallen von den insgesamt 1,643 Millionen Neuzulassungen 13,9 Prozent auf reine Elektroautos. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 24,1 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) am Donnerstag mitteilte.

Insgesamt lag im Berichtszeitraum der Anteil von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb (Elektro, Hybrid, Plug-in-Hybrid, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) bei 44,6 Prozent, ein Zuwachs von 11,8 Prozent.

Audi liegt unter deutschen Marken vorn

Beim Blick auf die deutschen Marken mit alternativen Antrieben kommt Audi in seiner Neuwagenflotte auf einen Anteil von 68,8 Prozent (-2,4 Prozent). Dahinter rangieren BMW (64,4 Prozent/17,5 Prozent) und Mercedes (48,9 Prozent/18,1 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei.

Deutliche Zuwächse konnten auch Ford (46,4 Prozent/20,8 Prozent), Mini (31,9 Prozentr/+15,6 Prozent) und Opel (18,6 Prozent/+36,8 Prozent) erzielen. Bei Porsche (25,1 Prozent/-18,0 Prozent) und VW (17,1 Prozent/-27,2 Prozent) gab es indes deutliche hohe Verluste. Stark unterwegs sind bei den alternativen Antrieben die Importeure: sie kommen auf einen Anteil von 47,3 Prozent. Unter den Importmarken mit fünfstelligen Neuzulassungszahlen erreichte Volvo innerhalb seiner Flotte einen Anteil von 91,4 Prozent (+3,2 Prozent). Dahinter rangiert Toyota (70,4 Prozent/+7,6 Prozent) vor Hyundai (64,6 Prozent/-0,8 Prozent) und Mazda (61,1 Prozent/+14,8 Prozent).

43.820 Autos von VW mit RE-Antrieb neu zugelassen

Die Marke, bei der die meisten Autos mit Elektroantrien (BEV/PHEV) abgesetzt wurden, ist Mini mit einem Anteil von 31,9 Prozent an den Neuzulassungen. Das ist ein Plus von 15,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Es folgen BMW (29,4 /+23,5 Prozent) und Mercedes (27,1 Prozent/-12,0 Prozent). Rückgänge mussten Porsche (25,0 Prozent/-18,3 Prozent), Audi (23,9 Prozent/-4,0 Prozent) und auch VW (14,5 Prozent/-32,2 Prozent) hinnehmen.

Deutlich zulegen konnten Ford (19,2 Prozent/+22,3 Prozent) und Opel (18,6 Prozent/+36,8 Prozent) einem Anteil von 14,5 Prozent. VW brachte mit 43.820 Einheiten unter den deutschen Marken die meisten Neuwagen mit einem Elektroantrieb zur Zulassung, dicht gefolgt von BMW (40.289) und Mercedes (39.709). Bei den reinen E-Autos brachte VW  insgesamt 27.425 Elektro-Pkw zur Neuzulassung. Der Anteil betrug 9,1 Prozent (-33,1 Prozent). Auch Opel (15,9 Prozent/+65,6 Prozent), Audi (11,6 Prozent/+103,5 Prozent) und BMW (10,3 Prozent/+74,6 Prozent) erreichten ein Zulassungsvolumen von mehr als 10.000 Einheiten.

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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