Jeep-Studie Magneto: Ü-Ei unter Strom

Jeep-Studie Magneto: Ü-Ei unter Strom
Jeep hat die Neuauflage der Studie Magneto nochmals verstärkt © Jeep

Die Offroad-Marke Jeep hat noch kein echtes Akku-Auto im Programm. Einen Ausblick gibt die Studie Magneto zu Ostern in der Mojave-Wüste.

Nach großem Zuspruch für die erste E-Auto-Studie Magneto legt Jeep nun eine zweite Version auf. Wie der Vorgänger feiert das erneut auf Basis des Wrangler entwickelte Modell 2.0 auf dem traditionellen Oster-Fantreffen „Moab Easter Jeep Safari“ in der Mojave-Wüste Premiere. Während die optischen Änderungen gegenüber der Vorgänger-Studie von 2021 gering ausfallen, hat die Geländewagenmarke bei der Technik nachgerüstet. Der nachträglich auf E-Antrieb umgebaute Allrader verdoppelt seine Leistung nahezu auf rund 625 PS und liefert nun rund 1.150 Nm Drehmoment. Ungewöhnlich für ein E-Auto: Die Sechsgang-Handschaltung bleibt erhalten, um dem Fahrer im Gelände die maximale Kontrolle über das Fahrzeug zu ermöglichen.


Ob und wann dem rein elektrischen Magneto ein Serien-E-Auto folgt, ist unklar. Jeep Designchef Mark Allen betont bei der Vorstellung der Studie aber mehrfach die sehr positive Reaktion der verschworenen Fan-Gemeinschaft auf den ersten Magneto beim vergangenen Oster-Treffen. Für dieses Jahr erwartet er zahlreiche Besucher mit Plug-in-Hybriden, die Jeep unter anderem für Wrangler und Renegade anbietet. Kunden würden bei der Elektromobilität vor allem das hohe Drehmoment und die Lautlosigkeit des Motors lieben. Dazu kommen die neuen gestalterischen Möglichkeiten des Antriebs: Vom geringeren Raumbedarf bis zu der steigenden Attraktivität des Cabrio-Fonds, wo Passagiere nicht mehr in Abgasen sitzen müssten.

Diverse weitere Konzeptfahrzeuge

Der Jeep Bob ist eine Mischung aus Pickup und Wrangler. Foto: Jeep

Neben dem Magneto werden beim diesjährigen Treffen in der Wüste wie gewohnt weitere Konzeptfahrzeuge vorgestellt. Darunter auch einige Plug-in-Hybride wie den im Retro-Militärstil gehaltenen Jeep 41 mit Khaki-Softtop und Tarnanstrich. Oder die besonders geländegängige Trailhawk-Variante des neuen Luxus-Allraders Gran Cherokee 4xe. Mit klassischem Motor hingegen fährt der Jeep Bob vor, der als Mix aus Wrangler und Gladiator eine Art Kurz-Pick-up darstellt.

Neben den Showcars der Jeep-Designer sind in der Mojave-Wüste auch wieder mehrere mit Zubehör der Konzernmarke Mopar veredelte Modelle zu sehen, die der Fanschaft die Möglichkeiten der Teilekatalogs näherbringen wollen. Am konsequentesten macht das der D-Coder, bei dem alle Anbau-Elemente in Rot gehalten sind und über einen QR-Code verfügen, der direkt auf den Mopar-Online-Shop führt. Eher als Bastelprojekt versteht sich der B33r Truck (lies: „Beer Truck“), ein zur mobilen Getränkebar umgebauter alter Militär-Krankenwagen. (SP-X)

Keine Beiträge vorhanden