Jaguar F-Type: Nachfolger des legendären E-Type

Premiere in Paris

Jaguar F-Type: Nachfolger des legendären E-Type
Der Jaguar F-Type kommt zunächst als Roadster auf den Markt. © Jaguar

Jaguar erweitert sein Angebot. Auf dem Autosalon in Paris erinnert die Serienversion des F-Type an vergangene Zeiten.

Die Serienversion des Jaguar F-Type feiert auf dem Pariser Autosalon Weltpremiere (29. September bis 14. Oktober). Das Design des kompakten zweisitzigen Roadsters orientiert sich stark an der Studie C-X16, die auf der IAA 2011 vorgestellt wurde – damals allerdings als Coupé.

Preise für Jaguar F-Type noch nicht bekannt

Bei Markteinführung gibt es zunächst drei Motoren: Die Basis bildet ein neuer 3,0-Liter-V6-Kompressorbenziner in den zwei Leistungsstufen 250 kW/340 PS und 280 kW/380 PS. Top-Triebwerk ist der aus anderen Modellen der Marke bekannte 5,0-Liter-Kompressor V8 mit deutlich mehr als 400 PS. Die Kraftübertragung an die Hinterräder übernimmt jeweils eine Achtgangautomatik, die mit einem Start-Stopp-System kombiniert ist. Später könnte Jaguar sowohl eine allradgetriebene Version als auch eine Hybridvariante nachlegen.

Der F-Type tritt direkt in die Fußstapfen des legendären Jaguar E-Type, der vor 51 Jahren auf dem Genfer Salon vorgestellt wurde. Damals stand der Sportwagen für gerade noch erschwingliche Hochleistung - bis sich sein Charakter wandelte und er zum weicheren, zwölfzylindrigen Boulevard-Cruiser mutierte.

Preise für die Neuauflage, die im kommenden Jahr von einer Coupé-Variante ergänzt werden dürfte, sind noch nicht bekannt. Sie werden sich jedoch wohl an denen des direkten Konkurrenten Porsche Boxster S orientieren und somit oberhalb von 60.000 Euro liegen. Damit wäre auch der Achtungsabstand zum mindestens 91.200 Euro teuren Jaguar XK gewahrt, dem großen 2+2-sitzigen Sportwagen der Briten. (SP-X)

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Thomas Flehmer
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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