iEV Z: Variabilität neu definiert

Mini-Stromer kann Länge ändern

iEV Z: Variabilität neu definiert
Der Ministromer iEV Z lässt sich in der Länge verändern. © iEV

Autos nehmen immer mehr Verkehrsfläche in Anspruch. Der Ministromer iEV Z reagiert darauf – seine Länge lässt sich ändern.

Entwickelt wurde der Stromer von iEV Motors, einem Start-up aus Dänemark. Das ultrakompakte Elektroauto trägt den Zusatz Z in der Modellbezeichnung. Der lediglich 1,98 Meter lange und 78 Zentimeter schmale sowie maximal 45 km/h schnelle Stromer kann sich dank einer in der Länge variablen Karosserie vom Ein- zum Zweisitzer wandeln.


Der besondere Clou der Karosserie: Hinterer und vorderer Teil des Fahrzeugs lassen sich auseinanderschieben. Damit wächst das Auto in der Länge, um so mehr Platz für Gepäck oder einen zweiten Passagier zu bieten. Außerdem erlaubt der Mechanismus den Zustieg zum Innenraum.

Gewicht von nur 220 Kilogramm

Der nur 220 Kilogramm wiegende Ministromer dürfte als Fahrzeug der Leichtbauklasse L6e seine Zulassung erhalten. Der E-Antrieb soll 5 PS leisten, die Reichweite mit einfacher Batterie 60 bis 80 Kilometer betragen. Mit doppelter Akkukapazität lässt sich dieser Wert verdoppeln. Die reguläre Ladezeit wird mit drei Stunden angegeben, mit optionaler Schnellladetechnik dauert der Vorgang 15 Minuten.

Der Z soll stets mit dem Internet verbunden sein, was entsprechende Konnektivitätsdienste per App wie einen schlüssellosen Zugang zum Fahrzeug oder seine Ortung erlaubt.
Interessenten können den Z gegen eine Gebühr von 100 Euro vorbestellen, Ende 2022 soll dann die Serienversion vorgestellt werden, die 5.850 Euro kosten wird. Ob es dazu kommen wird, bleibt abzuwarten. Bislang gibt es Videos vom Z, die einen von der Serienreife noch weit entfernt wirkenden Prototypen zeigen. Die Geschichte der jüngeren Vergangenheit zeigt: Viele Start-ups kommen über dieses Stadium nicht hinaus. (SP-X)

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