Hyundai RN30: Vorgeschmack auf N

High-Performance-Studie

Hyundai RN30: Vorgeschmack auf N
Der Hyundai RN30 Concept ist der Vorbote der neuen N-Familie © Hyundai

Hyundai baut analog zu Mercedes-AMG oder der Quattro-GmbH von Audi eine sportliche Familie mit der Namensbezeichnung N auf. In Paris fielen beim sportlichen Ableger des neuen i30 schon mal die Tücher.

Auf dem Pariser Autosalon gibt Hyundai mit der Studie RN30 einen Vorgeschmack auf eine Sportversion der parallel auf der Messe debütierenden Neuauflage des i30. Die Studie zeigt weitere Details der kommenden High-Performance Modelle von Hyundai, die mit der Zusatzbezeichnung „N" kommen werden, wie der Hersteller mitteilte.

„Der Hyundai RN30 gibt einen Vorgeschmack auf ein zukünftiges, sehr emotionales weil sportliches High-Performance Serienfahrzeug. Basierend auf unseren Erfolgen im Langstreckenrennen auf der legendären Nordschleife und im Rallyesport werden wir mit unserem neuen N Modell eine aufregende Mischung aus Leistung, Beherrschbarkeit und Fahrfreude anbieten", sagte Markus Schrick, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland, bei der Premiere.

Hyundai RN30 stark von reinrassiger Motorsport-Ästhetik geprägt

So soll der RN30 die Kompetenzen von Hyundai bei Hochleistungsantrieben, Innenraumgestaltung und Aerodynamikdesign aufzeigen. Für letzteres soll die martialisch wirkende Außenhaut Beleg sein. Der Breitbau-i30 kauert knapp überm Asphalt und soll sich auch an selbigen ansaugen. Wuchtig wirken Heckspoiler sowie der Heckdiffusor mit mittig montiertem Keramik-Doppelauspuffrohr. Die Türen öffnen sich im Lambo-Style nach oben.

Auch der Innenraum des RN30 ist stark von reinrassiger Motorsport-Ästhetik geprägt. Hier gibt es neben einem Überrollkäfig auch weit nach hinten versetzte Schalensitze mit Fünfpunktgurten. Mehrere Kameras innen und außen sollen dem Fahrer eine nachträgliche Fahranalyse beziehungsweise den Austausch des Filmmaterials über soziale Netzwerke erlauben.

380 PS für den Hyundai RN30

Angetrieben wird der RN30 von einem turbogeladenen 2,0-Liter-Benzindirekteinspritzer, der 280 kW/380 PS sowie 451 Newtonmeter Drehmoment mobilisieren soll. Die Kraft wird über ein Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder verteilt. Zudem sorgt ein elektronisches Sperrdifferenzial für optimierte bedarfsgerechte Kraftverteilung. Mit diesem Antrieb auf Niveau des Mercedes A45 AMG dürfte die Hyundai-Studie in knapp über vier Sekunden auf Tempo 100 stürmen und bis zu 300 km/h schaffen.

Wie viel Rennsporttechnik und Leistung sich in der für 2017 angekündigten Serienversion des sportlichen i30-Ablegers wiederfinden wird, verrät Hyundai noch nicht. Allerdings wird der vermutlich i30 N genannte Kompakt-Kracher deutlich ziviler als der RN30 ausfallen. (AG/SP-X)

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