In den USA sind Pick-ups beliebt. Entsprechend präsentiert Hyundai auf der New York Auto Show das Boulder Concept. Das Pick-up verspricht eine hohe Geländetauglichkeit.
Der koreanische Autobauer Hyundai ändert seine Pick-up-Strategie in den USA und zeigt mit einer Studie, wie ein neu konzeptioniertes, deutlich größeres Modell aussehen könnte. Das kantig gezeichnete Boulder Concept mit Leiterrahmen-Architektur feiert auf der Auto Show in New York Premiere. Das Serienmodell soll bis 2030 starten.
Die Studie selbst tritt als geschlossener SUV-Truck auf – diese Karosserievariante dürfte als Ergänzung zum Pritschenwagen geplant sein.
Boulder mit zweigeteilter Architektur
Die Designstudie setzt auf eine aufrechte, klassisch zweigeteilte Karosserie, 37-Zoll-Geländereifen, große Bodenfreiheit und praktische Details wie eine doppelt angeschlagene Heckklappe samt versenkbarer Heckscheibe. Im Innenraum verspricht Hyundai robuste Materialien sowie viele physische Schalter und Drehregler. Die Entwicklung des Boulder Concept wurde vom Hyundai Design-Center in Südkalifornien geleitet.
„Das Boulder Concept zeigt, wie Hyundai den amerikanischen Kunden mehr von dem bieten möchte, was sie sich wünschen“, sagte José Muñoz, President und CEO der Hyundai Motor Company. „Fahrzeuge mit Leiterrahmen sind das Rückgrat der amerikanischen Arbeits- und Abenteuerkultur und wir beabsichtigen, im Segment der mittelgroßen Pick-ups mit allem, was wir haben, zu konkurrieren.
Bislang ist Hyundai in den USA nur mit dem vergleichsweise kleinen Pick-up Santa Cruz vertreten, der aber kurz vor dem Produktionsende steht. Im volumenmäßig deutlich größeren Segment der mittelgroßen Modelle haben die Koreaner kein Angebot. Künftige Wettbewerber wie die Ford F-Reihe oder der Chevrolet Silverado zählen dort seit Jahrzehnten zu den Bestsellern. (mit SP-X)


