Neu verleiden sie dem Kaufwilligen aufgrund ihres Preises oft alle Sympathien. Gebraucht sind Hybridautos aber auch nicht zu verachten: Zuverlässig und immer noch sparsam.
Gebrauchte Hybridautos sind begehrt. Aus zweiter Hand sind die Spritsparer im Vergleich mit den Neuwagen relativ günstig, Probleme mit der aufwändigen Technik gibt es selten. Wer ein Modell sucht, braucht aber Geduld: Nur wenige tausend Einheiten wurden in Deutschland ausgeliefert, die meisten bleiben über Jahre in der Hand des Erstbesitzers.
Kaum Prius zu finden
Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist die erste Generation des Hybridautos Toyota Prius kaum zu finden. Wird doch einmal ein Exemplar des kompakten Spritsparers angeboten, ist er meist deutlich teurer als die 6 500 Euro, die die Schwacke-Liste für ein 2002 gebautes Modell angibt. Denn trotz der komplizierten leistungsverzweigten Hybridtechnik ist der Prius ein Vorbild an Zuverlässigkeit. Die Zeitschrift «Auto Bild» hat ein rund acht Jahre altes Exemplar unter die Lupe genommen und kaum Mängel entdeckt. Einzig die Starter-Batterie macht Probleme, da die vielen Steuergeräte des Autos einen hohen Ruhestromverbrauch haben. Nach einigen Wochen Standzeit ist die Batterie daher entladen und geht früh kaputt.
Unproblematischer Civic
Technisch ebenfalls unproblematisch ist laut der Tester das Wettbewerbsmodell Honda Civic Hybrid. Der durchschnittliche Preis für das kompakte Stufenheckfahrzeug liegt bei 12.000 Euro bei Laufleistungen von rund 70.000 Kilometern. Keine Aussagen zu Zuverlässigkeit oder Preisen lassen sich beim alten Honda Insight machen, da er in Deutschland extrem selten ist. (mid)



