Von Maserati bis Porsche

63. IAA

Von Maserati bis Porsche
Der Mercedes SLS AMG © Foto: Daimler

82 Weltpremieren werden auf der 63. IAA gezeigt. In vier Teilen stellen wir ihnen die neuen Autos vor. In Teil drei sind die Neuheiten von Maserati bis Porsche enthalten.

Maserati

Erstmals ein Viersitzer-Cabrio im Programm Foto: Maserati

Zum ersten Mal bieten die Italiener mit dem Maserati Gran Turismo Cabrio einen offenen Wagen an, der über mehr als zwei Sitze verfügt. 323 kW/440 PS beherbergt der V8-Saugmotor, mit dem man sich bis zu 280 km/h den Wind um die Ohren blasen lassen kann. Wer sich für das Cabrio mit Stoffverdeck interessiert, sollte mindestens 130.000 Euro parat haben, bis zum ersten Quartal 2010 bleibt noch Zeit zum Sparen.

Mercedes-Benz

Neben dem Coupé kommt in Frankfurt das T-Modell zum Einsatz Foto: dpa

Die Kombi-Version der E-Klasse gibt ihr Stelldichein. Bis zu 1950 Liter Kofferraumvolumen packt das neue T-Modell. Fünf Motoren stehen zum Marktstart im November zur Verfügung, weitere fünf folgen im kommenden Jahr. Dann gibt es auch erst den Einstiegsdiesel mit 100 kW/136 PS zu einem Preis von 41.948 Euro. Der günstigste Benziner mit 135 kW/184 PS kostet mindestens 42.721 Euro.

Noch nur als Studie zu sehen: Der Bluezero E-Cell Plus Foto: Daimler

Als absoluter Hingucker kommt der Mercedes SLS von der AMG-Tochter zum Einsatz. In Anlehnung an den ersten SL wurde auch der 571 PS starke Bolide mit Flügeltüren ausgestattet. Die Preise beginnen bei 177.310 Euro. Eine Elektro-Version des Supersportlers soll bis 2015 Serienreife erlangt haben. Zuvor schon wird die Elektroauto-Studie Mercedes-Benz Bluezero E-Cell Plus auf Basis der B-Klasse Wirklichkeit werden. 600 Kilometer Reichweite verspricht Mercedes, da den Elektromotor noch ein Verbrennungsmotor unterstützt.

Mini

Die Studie Mini Coupe Concept Foto: Mini

Zum 50-jährigen Jubiläum kommt ein zweisitziges Coupé-Konzeptfahrzeug mit einem leichten Aluminiumdach und dem 155 kW/211 PS starken Motor aus dem Mini John Cooper Works. Durch die Verwendung von Leichtbaumaterialien wird die Fahrfreude im Zweisitzer verstärkt werden. Die Verantwortlichen wollen in Frankfurt erst einmal schauen, wie der Wagen angenommen wird und dann entscheiden, ob die Studie Serienchancen hat. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass ab 2011 der Markt bereichert wird.

New Trabi

Noch verhüllt, aber die Formen des New Trabi sind deutlich erkennbar Foto: IndiKar

Der Volkswagen des Ostens erlebt seine Wiederauferstehung. Neben dem gewohnt robusten Auftritt werden sich die Interessenten aber umgewöhnen müssen. Anstatt Zweitakt-Fahne soll ein Elektromotor mit einer Reichweite von 160 Kilometern für einen umweltfreundlicheren Umgang sorgen. Die Energie wird in einer Lithium-Ionen-Batterie gespeichert. Noch fehlt dem Projekt ein Sponsor, damit aus der derzeitigen Studie spätestens in drei Jahren Wirklichkeit wird.

Opel

Der neue Opel Astra Foto: Opel

Der neue Astra ist eines der, wenn nicht das Messehighlight in Frankfurt. 22 Zentimeter länger als der Golf soll die neue Generation mit den Downsizing-Motoren dem Klassiker aus Wolfsburg Paroli bieten. Sieben Benzin- und Dieselmotoren versorgen den Astra mit Kraft, Benzindirekteinspritzer sind noch nicht dabei, die sparsamere EcoFlex-Variante kommt erst im kommenden Jahr. Preise sind noch nicht bekannt, der Einstieg dürfte bei rund 16.300 Euro beginnen.

Der Prototyp des Ampera Foto: Press-Inform

Noch etwas auf sich warten lässt der Opel Ampera. Das Elektroauto kommt erst in zwei Jahren, wird vom angeschlagenen Autobauer aber schon sehnsüchtig herbeigesehnt. 60 Kilometer können rein elektrisch zurückgelegt werden, anschließend lädt ein kleiner Verbrennungsmotor den Akku wieder auf, so dass höhere Reichweiten erzielt werden können.

Peugeot

Elektrisch unterwegs mit dem Peugeot iOn Foto: Peugeot

Elektro und kein Ende. Auch Peugeot hat mit dem iOn ein Elektroauto im Angebot. Das französische Schwestermodell des Mitsubihi i-MIEV basiert auf der Kooperation zwischen PSA Peugeot Citroen und Mitsubishi. Das Gefährt ist mit einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet und verfügt über eine Reichweite von 130 Kilometern. Die Leistung liegt bei 47 kW /64 PS mit einem Drehmoment von 180 Nm. Das erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

95 Gramm CO2 mit einem Sportwagen sind eine Ansage Foto: Peugeot

Daneben stehen die beiden Konzeptfahrzeuge Peugeot 3008 Hybrid4 und Peugeot RCZ Hybrid4, die von einem Diesel-Hybrid-Antrieb angetrieben werden. Bereits im kommenden Frühjahr wird das Coupé RCZ ohne Hybridantrieb bei den Händlern stehen. Ebenfalls Weltpremiere feiert der Kompakt-Van 5008.

Porsche

Der Porsche Panamera Foto: Porsche

Das Segment der Gran Tursimo betreten die Sportwagenbauer aus Zuffenhausen mit dem Panamera. Die viertürige Reiselimousine mit Coupé-Heck gibt es mit zwei Varianten des 4,8-Liter-Achtzylindermotors mit Leistungen von 294 kW/400 PS und 368 kW/500 PS. Im kommenden Jahr folgt eine preiswertere Version mit Sechszylinder-Benziner, eine Hybrid-Variante könnte 2011 folgen. Der Panamera S beginnt bei 94. 575 Euro, die Allradvariante 4S kostet mindestens 102.251 Euro, die Topversion Panamera Turbo startet bei 135.154 Euro.

Zudem feiert noch die neue Generation des Rennsportwagen 911 GT3 Cup gemeinsam mit der straßenzugelassenen Version GT3 RS Premiere. Mit 331 kW/450 PS ausgestattet, schafft der 3,8-Liter-Boxermotor den Sprint von null auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden.

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