Vor über 30 Jahren testete James Bond die Unterwasserqualitäten eines Lotus Esprit. Rinspeed setzt den damaligen Filmtrick in die Realität um.
Amphibien-Fahrzeuge haben ihre Hochzeit hinter sich. Nun entdeckt Rinspeed das Element Wasser für das Automobil neu. Wie einst der Lotus Esprit von James Bond in «Der Spion, der mich liebte» fährt der sQuba ins Wasser, schwimmt ein Stückchen und taucht auf Wunsch des Fahrers ab. Während es 1977 lediglich ein Filmtrick war, hat der Schweizer Fahrzeugbauer die filmische Vorgabe in die Realität umgesetzt, die vom 6. bis 16. März auf dem Autosalon in Genf bewundert werden kann.
Bis zehn Meter Tiefe
Der auf einem Lotus Elise basierende sQuba kann ein wenig schwimmen und sogar tauchen. Für Rinspeed war es dabei selbstverständlich, dass das Projekt-Auto nicht von einem herkömmlichen Benzinmotor angetrieben wird, sondern elektrisch vorwärts kommt.
An Land sorgt ein 73-PS-Aggregat für knapp 120 Stundenkilometer Spitzentempo. Im Wasser liefern zwei Schrauben am Heck mit jeweils eigenem Heckmotor einen Vortrieb von gut 6 km/h, also etwa 3,2 Knoten. Bis zu zehn Metern unter Wasser schafft der Jetantrieb am Bug immerhin noch 3 km/h (1,6 Knoten).
Futuristischer Innenraum
Natürlich passt sich auch der Innenraum den futuristischen Eigenschaften des sQuba an. Besonders auffallend ist das rundliche Instrumentenboard, dass den Insassen auch schon an Land das Gefühl von Wasser vermittelt. Als zusätzlicher Blickfang zieren die AERO-ChromWings den motorisierten Zweisitzer-Fisch. Die selbstklebenden, verchromten Zierleisten dienen aber nicht nur dem edlen Äußeren. Sie sind auch ein effektiver Schutz der Türkanten. Die Unterwassertour kann starten. (AG)



