«Diesel für 0,99 Cent – da kommt Freude auf»

«Diesel für 0,99 Cent – da kommt Freude auf»
Noch immer gut gelaunt: Gerhard Plattner © Foto: Skoda

Bald ist Halbzeit für Gerhard Plattner auf seiner Spritspartour im Skoda Roomster. Die beschädigte Windschutzscheibe wird es bis dahin ersetzt haben, berichtet Plattner in seinem Tagebuch.

Von Gerhard Plattner

Bald ist die Hälfte meiner Tour durch 36 Länder in Europa schon absolviert. Ich bin gerade in Griechenland, wo ich Richtung Norden nach Mazedonien weiterfahre. Dann schließt sich am Wochenende ein kleiner Schlenker in die Türkei an. Von dort nehme ich dann den zweiten Teil in Angriff. Halbe Zeit, halbe Strecke, Halbmond. Das gefällt mir. So habe ich mir das vorgestellt.

Steile Bergstrecken

Doch bis dahin ist es noch etwas Zeit. Bislang habe ich 7060 Kilometer in meinem Skoda Roomster 1.4 TDI zurück gelegt, bleiben also noch 8400 zu fahren. In Sachen Spritkosten habe ich sogar ein kleines Puffer. In Griechenland kostet der Liter Diesel nur 0,99 Cent - da kommt Freude auf - besonders im Vergleich zu Italien. Insgesamt habe ich bislang für 308,62 Liter exakt 347 Euro an der Zapfsäule ausgegeben, von meinen 1000-Euro-Startguthaben sind also noch 653 Euro übrig. Das passt. Schließlich wird der Sprit in den anderen Ländern wieder etwas teurer.

Und außerdem treiben hier in Griechenland die zahlreichen Steilstrecken den Verbrauch deutlich in die Höhe. Aktuell liegt er bei 4,96 Liter auf 100 Kilometer. Doch auch selbst auf Passstraßen überschreitet der TDI-Motor hier die Fünf-Liter-Marke nicht. Das beeindruckt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit geht natürlich durch die dauernde Kurverei in den Keller. Aber das lässt sich wieder aufholen.

Das Fahren auf den teils engen Straßen ist zudem sehr anstrengend und man braucht mitunter gute Nerven. Doch durch die Überfahrt von Ancona nach Igoumenitsa mit der Fähre bin gut erholt. Das war sehr schön und vor allem ruhig.

Scheibe muss gewechselt werden

Keine Ruhe lässt mir inzwischen die Windschutzscheibe. Ich hatte Ihnen von meinem Malheur auf dem Teilstück nach Rom ja schon berichtet. Inzwischen hat die Scheibe einen 25 Zentimeter langen Riss. Aber keine Sorge, ich habe freie Sicht. Der Schaden ist glücklicherweise auf der Beifahrerseite. Ich habe mich aber nun doch entschlossen, die Scheibe austauschen zu lassen - vielleicht schon in Thessaloniki, vielleicht aber erst in Rumänien. Wie ich mich entscheide, werde ich Ihnen am Montag, wenn ich mich wieder melde, natürlich verraten.


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