Auf Beton-Autobahnen kommt es bei tropischen Temperaturen zu berüchtigten Blow-ups. Aber auch Asphalt kann sich verformen.
An sehr heißen Tagen leidet nicht nur das Auto, sondern auch die Straße unter den Temperaturen. Fahrer sollten mit plötzlich auftretenden Schäden rechnen. Besonders betroffen sind ältere Autobahnabschnitte mit Betondecke. Dort können sich einzelne Platten plötzlich aufwölben oder aufbrechen. Solche sogenannten Blow-ups sind schwer vorhersehbar und vor allem für Motorradfahrer gefährlich. Nach Angaben der Autobahn GmbH treten Hitzeschäden wie Blow-ups und Betonabplatzungen insbesondere auf älteren Betonfahrbahnen auf. Zu den besonders gefährdeten Strecken zählen einzelne Abschnitte der A7, der A92 und der A93.
Auch Asphaltstraßen können durch Sonneneinstrahlung so stark erhitzen, dass es zu Verformungen oder zur Bildung von Spurrinnen kommt. Der Grund dafür liegt im Bitumen – ein aus Erdöl gewonnenes Bindemittel im Asphalt, das bei großer Hitze erweicht. Laut Autobahn GmbH drohen dadurch in seltenen Fällen Griffigkeitsverluste. Bei Regen steigt zudem das Aquaplaning-Risiko.
Autofahrer sollten Warnhinweise und Tempolimits beachten, ausreichend Abstand halten und beschädigte Stellen nicht abrupt umfahren. Motorradfahrer müssen besonders mit Kanten, Aufwölbungen und losen Fahrbahnteilen rechnen. (SP-X)




