Die Infrastruktur für E-Autos und Wasserstofffahrzeuge legen europaweit zu. Bei den Stromern wuchs insbesondere die Zahl der Schnelllader an.
Die Zahl der E-Autoladesäulen und Wasserstofftankstellen in Europa wächst. Bei Erd- und Autogas stagniert der Ausbau hingegen, wie aus einer Statistik des European Alternative Fuels Observatory (EAFO) der EU-Kommission hervorgeht.
Demnach waren im September europaweit 1,03 Millionen öffentliche und halböffentliche Ladepunkte am Netz. Das sind knapp 25.000 mehr als noch im Juli. Besonders stark zugelegt haben erneut die DC-Lader, deren Zahl um 7,4 Prozent auf 178.938 gestiegen ist. Hinzu kommen 851.028 der langsameren AC-Lader (plus 3,14 Prozent).
Wachstum auch bei Wasserstoff-Tankstellen
Ebenfalls ein Wachstum gab es bei den Wasserstofftankstellen. Allerdings legten dort vor allem die 350-Bar-Zapfsäulen für Nutzfahrzeuge zu – auf nun 150 (plus 36 gegenüber Ende 2024). Bei den für Pkw geeigneten 700-Bar-Anlagen gab es lediglich ein Plus von 13 auf 168.
Bei Erdgas verfügt die EU lediglich über Zahlen für 2024. Im Gesamtjahr gab es 3.913 CNG-Zapfsäulen, neun mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Autogas-Tankstellen stieg leicht um 322 auf 28.491.
In Deutschland gibt es laut dem Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur zum 1. September bundesweit 133.931 Normalladepunkte und 43.443 Schnellladepunkte. An den Ladepunkten können gleichzeitig insgesamt 7,18 GW Ladeleistung bereitgestellt werden, wie aus den Daten der Bundesnetzagentur hervorgeht. Die Ladeinfrastruktur wird immer wieder als ein Hemmnis für den Markthochlauf der Elektromobilität angesehen und ein schnellerer Ausbau gefordert. Derzeit ziehen bundesweit als auch in Europa die Zulassungszahlen für batterieelektrische Fahrzeuge an. In Deutschland lag ihr Anteil an den Neuzulassungen im Vormonat bei über 19 Prozent. (FM/SP-X)



