Elektroautos verzeichnen Höchstwert bei Zulassungen

Erstes Halbjahr 2025

Elektroautos verzeichnen Höchstwert bei Zulassungen
Bis zur breiten Einführung von E-Autos in der EU ist es noch ein weiter Weg. © dpa

Im ersten Halbjahr des Jahres wurden bundesweit fast 249.000 Elektroautos neu zugelassen. Das ist deutlich mehr als im bislang zulassungsstärksten Jahr 2023.

Die Elektromobilität wird bei den Kundinnen und Kunden immer beliebter. So wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres fast 249.000 Elektroautos neu zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch mitteilte.

Damit wurde nicht nur der Vorjahreswert (184.125) übertroffen, sondern zugleich auch das bisher zulassungsstärkste Zulassungsjahr 2023. Die in den ersten sechs Monaten des Jahres neu zugelassenen E-Auto kommen damit auf einen Zuwachs von 35,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Elektroautos machen damit 17,7 Prozent aller Zulassungen im Zeitraum von Januar bis Juni aus. Zählt man zu den reinen batterie-elektrischen Fahrzeugen auch noch die mit Plug-in-Antrieb und Brennstoffzelle (Wasserstoff) hinzu, gab es insgesamt 387.674 Zulassungen. Auch das ein neuen Bestwert, der einen Neuzulassungsanteil von 27,6 Prozent ausmacht.

Importeure stellen 45 Prozent aller BEV-Zulassungen

Die internationalen Hersteller konnten bei den BEV-Zulassungen um 45,1 Prozent auf 98.098 Fahrzeuge zulegen. Damit lag der Anteil internationaler Hersteller auf dem BEV-Markt seit Jahresbeginn bei 39,4 Prozent. Im Einzelmonat Juni wurden 47.163 E-Fahrzeuge (+8,6 Prozent) zugelassen, wobei der BEV-Marktanteil mit 18,4 Prozent der zweithöchste seit eineinhalb Jahren war.

„Im ersten Halbjahr 2025 wurden mehr batterieelektrische Fahrzeuge zugelassen als im bisher stärksten Halbjahr 2023. Das zeigt, dass die Elektromobilität von immer mehr Kunden als klimaneutrale und alltagstaugliche Alternative angenommen wird“, sagte Imelda Labbé, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). „Diese erfreuliche Entwicklung darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Anteil der BEVs in Höhe von 17,7 Prozent an den Neuzulassungen nach wie vor bei weitem nicht reicht, um die Flottengrenzwerte der EU einzuhalten. Dafür wäre 2025 ein E-Anteil von 20 bis 25 Prozent nötig“, so Labbé weiter.

Die meisten E-Autozulassungen entfallen nach der KBA-Statistik auf Bayern (50.714) gefolgt von von Nordrhein-Westfalen (50.558 Einheiten) und Baden-Württemberg (38.699). Die Bayern hatten auch bei den Hybriden die Nase vorn, was 117.931 Neuzulassungen bedeutet. Auch hier liegt Nordrhein-Westfalen (108.043) vor Baden-Württemberg (82.407) auf Platz zwei.

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