Der Markt für günstige und gebrauchte Elektroautos ist überschaubar. Die Bereitschaft der Kunden, für einen Stromer mehr Geld auszugegeben, ist zudem begrenzt.
Die deutschen Autokäufer würden für ein E-Auto knapp 1000 Euro mehr ausgeben als für einen Verbrenner. Einer Umfrage von „Mobile.de“ zufolge wären sie im Schnitt bereit, 16.101 Euro zu investieren.
Auf dem aktuellen Gebrauchtmarkt ist die Auswahl in dieser Preisklasse allerdings überschaubar. Lediglich die Marke Smart liegt mit einem Durchschnittspreis von 15.070 Euro unterhalb der Schwelle. Bereits Renault (19.355 Euro), Mini (20.445 Euro) und Fiat (20.654 Euro) sind schon über dem mittleren Budget. Gemeinsam mit Nissan (20.790 Euro) und Peugeot (22.074 Euro) zählt das Trio aber zu den günstigeren Optionen.
Durchschnittspreis über 30.000 Euro
Bei den übrigen Marken liegt der Durchschnittspreis bereits oberhalb von 30.000 Euro, getoppt wird das Ranking von Porsche mit 90.893 Euro. Ein Grund für das hohe Durchschnittsniveau: Das vergleichsweise geringe Alter der Fahrzeuge. Auf dem Zweitmarkt für Verbrenner deckt das Angebot eine größere Preisspanne ab – was es Käufern einfacher machen dürfte.
Ausgeben würden sie für einen Diesel oder Benziner im Schnitt 15.070 Euro. Die Umfrage stellt indes auch nur eine Momentaufnahme dar, da bislang bezahlbarere Elektroautos nicht am Markt erhältlich waren. Mit Modellen wie dem Renault 5, dem Hyundai Inster oder dem Citroen e-C3 kommen mittlerweile auch Autos um die 25.000 Euro auf dem Markt. Modelle wie der Dacia Spring oder der Leapmotor T03 liegen sogar schon unter 20.000 Euro. (SP-X)




