Der Hyundai Ioniq 6 verfügt nach der Modellüberarbeitung über mehr Reichweite. Dazu wurden größere Batterien verbaut. Das geht mit einem höheren Preis einher.
Der koreanische Hersteller Hyundai hat in Deutschland die Auftragsbücher für den gelifteten Ioniq 6 geöffnet. Die elektrische Mittelklasse-Limousine erhält ein deutlich überarbeitetes Front- und Heckdesign. Dazu gehört eine neue Lichtsignatur mit schmaleren Leuchten und modifizierten Stoßfängern.
Auch der Innenraum wurde aufgefrischt: Neben neuen, teilweise aus recycelten Materialien gefertigten Oberflächen hält nun kabellose Smartphone-Anbindung via Android Auto und Apple Carplay Einzug.
Größere Batterie sorgen für mehr Reichweite
Technisch profitiert der Ioniq 6 von größeren Traktionsbatterien. Statt bislang 53 und 77,4 kWh stehen nun 63 und 84 kWh zur Wahl. Damit steigt die maximale WLTP-Reichweite von 614 auf bis zu 680 Kilometer. Je nach Ausstattungsvariante liegt der Verbrauch bei 13,5 bis 15,9 kWh/100 km. Diese guten Effizienzwerte basieren u.a. auch auf der guten Aerodynamik. Der cW-Wert liegt bei 0,21.
Die Preise beginnen bei 45.550 Euro für die Basisversion mit Heckantrieb, 63-kWh-Akku und 125 kW/170 PS. Bisher lag der Einstiegspreis bei 43.900 Euro. Die Basisversion des Ioniq 6 fährt bereits u.a. mit 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Voll-LED-Scheinwerfern, Rückfahrkamera, einer Batterie-Vorkonditionierung sowie beheizbarem Lenkrad vor.
Die sportlich positionierte Variante N Line mit großem Akku ist wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb erhältlich und leistet bis zu 239 kW/325 PS. Sie kostet ab 58.300 Euro.
Wer sich für diese Variante entscheidet, erhält dann spezielle Leichtmetallfelgen und eine exklusive Stoff-Leder-Polsterung mit roten Ziernähten und roten Applikationen im Innenraum. Für den Ioniq 6 N Line können zusätzlich ein Glas-Schiebedach für 700 Euro oder das Technik-Paket für 2600 Euro erworben werden. (mit SP-X)


