Dodge Charger: Zwischen den Welten

Als Benziner und E-Variante

Dodge Charger: Zwischen den Welten
Der Dodge Charger Daytona kommt nach Deutschland. © Dodge

Der Dodge Charger ist nun auch in Deutschland bestellbar. Das Muscle Car wird dabei neben einem Benziner auch als reine Elektro-Variante angeboten.

Die für den Europavertrieb des Dodge Charger verantwortliche Firma KWA hat nun offiziell den Bestellstart des Muscle Cars für Deutschland sowie den Startpreis von 66.000 Euro genannt. Erste Auslieferungen sollen hierzulande im September erfolgen.

Obwohl der neue Charger modern daherkommt, prägen ihn klassische Designelemente der Baureihe. Charakteristisch sind etwa die lange Motorhaube und die coupéhafte Dachlinie. Angeboten wird der Charger sowohl als zweitüriges Coupé wie auch als viertürige Limousine. Zudem haben die Kunden die Wahl zwischen Verbrennungsmotor oder Elektroversion.

Benziner mit 308 PS

Beim Verbrenner sorgt ein 3,0 Liter Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung für Vortrieb. Je nach Ausführung leistet dieser 308 kW/420 PS oder 404 kW/550 PS. Die schwächere R/T-Version schafft den Sprint auf 100 km/h in 4,7 Sekunden, die Scat-Pack-Variante ist sieben Zehntelsekunden schneller.

Alternativ ist der Charger als vollelektrischer Daytona mit 400 kW/536 PS oder in der Scat-Pack-Ausführung mit 470 kW/630 PS erhältlich. Dank Powershot-Funktion lassen sich bei der Topversion per Knopfdruck kurzweilig sogar 40 zusätzliche PS abrufen. Damit gelingt dem 5,25 Meter langen, allradgetriebenen 2,7-Tonner der Sprint auf 100 km/h in rund 3,4 Sekunden, der schwächeren Daytona-Version sind es 4,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 216 km/h.

E-Variante mit bis 500 Kilometer Reichweite

Die Elektrovariante fährt mit 100,5 kWh großer Batterie. 94 kWh davon sind nutzbare Kapazität. Die EPA-Reichweite wird mit 418 Kilometer angegeben. Nach WLTP dürften es 450 bis 500 Kilometer sein. Unter optimalen Bedingungen kann die Batterie an einer DC-Schnellladestation mit bis zu 350 kW Leistung den 20-80-Ladesprint in rund 27 Minuten abhaken. Eigentlich hätte die Elektroversion den Namen „Supercharger“ verdient.

Der Charger feiert 2026 sein 60-jähriges Jubiläum. Das Original von 1966 gehört zu den bekanntesten US-Muscle-Cars und wurde unter anderem durch die legendäre Verfolgungsjagd im Film „Bullitt“ (1968) international bekannt. (SP-X)

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