Corvette-Studie: Ausblick auf neue Elektro-Flunder

Corvette-Studie: Ausblick auf neue Elektro-Flunder
General Motors hat nun das zweite von drei geplanten Corvette-Konzepten vorgestellt. © General Motors

Nach dem ersten Ausblick im April kommt General Motors nun mit einer zweiten Corvette-Studie. Elektroantrieb ist in jedem Fall dabei.

General Motors hat das zweite von insgesamt drei geplanten Corvette-Konzeptfahrzeugen präsentiert, die einen noch etwas vagen Ausblick auf eine voraussichtlich 2028 erscheinende Neuauflage der US-Supersportwagen-Ikone geben sollen. Verantwortlich für den aktuellen Entwurf ist das Advanced Design Studio in Pasadena, das dem Fahrzeug eine betont „südkalifornische Handschrift“ verliehen hat.

Die Studie zeigt einen fast 4,70 Meter langen, flachen Zweisitzer mit 21-Zoll-Rädern an der Vorder- und 22-Zoll-Rädern an der Hinterachse. Auffällig sind der lange Radstand und die extrem kurzen Karosserieüberhänge. Das Konzept sieht den Einsatz einer T-förmig im Chassis integrierte Batterie vor, die eine tiefe Sitzposition erlaubt. Ein in die Carbonstruktur integriertes Tunnelsystem soll eine kühlende Luftzirkulation für den Stromspeicher gewährleisten. Ob die nächste Corvette-Generation rein elektrisch oder vielleicht teilelektrisch angetrieben wird, ist noch offen.

Der Innenraum des neuen Corvette-Konzepts sorgt für eine klare physische Trennung der beiden Insassen. Im Cockpit sitzt der Fahrer wie in einem Kokon mit Blick auf kleine Displays im Lenkrad und dahinter. Der Arbeitsplatz kombiniert klassische Corvette-Gene mit der Ästhetik eines Rennsimulators. Ein besonderes Merkmal ist das vorne angeschlagene, abnehmbare Verdeck. Die Kalifornien-Studie nährt damit die Hoffnung, dass eine Neuauflage der Corvette wie bisher auch als Cabrio kommt. (SP-X)

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