Studie: Steigende Akzeptanz für chinesische Autos

Studie: Steigende Akzeptanz für chinesische Autos
Der Xpeng G6 fährt mit größerer Batterie und neuem 800-Volt-System vor. © Xpeng

ie Zeiten sind fast vorbei, in denen Vorbehalte gegenüber chinesischen Autos noch überwogen. Mittlerweile wächst die Akzeptanz nach eine Studie deutlich.

Chinesische Autos stoßen bei den deutschen Kunden zunehmend auf wachsende Akzeptanz. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Horváth würden derzeit 52 Prozent der Deutschen beim nächsten Autokauf auch ein Modell aus China in Betracht ziehen. Anfang 2024 lag dieser Wert noch bei 37 Prozent.

Als wichtigste Pluspunkte gelten aus Sicht der Befragten günstige Preise und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Positiv bewertet werden zudem Leistung und Design.

Vorbehalte bleiben weiter

Ganz verschwunden sind Vorbehalte allerdings nicht. 44 Prozent der potenziellen Käufer äußern Bedenken wegen möglicher Qualitätsmängel. 29 Prozent haben generell wenig Vertrauen in chinesische Marken, rund jeder Vierte sorgt sich um den Datenschutz in vernetzten Fahrzeugen.

Nach Angaben der Unternehmensberater legte der Marktanteil chinesischer Hersteller in Europa von 2,7 Prozent im ersten Quartal 2024 auf 8,0 Prozent im vierten Quartal 2025 zu. Im Markt für batterieelektrische Fahrzeuge kamen sie zuletzt auf 14,4 Prozent Anteil. In Deutschland liegt ihr Gesamtmarktanteil laut Studie bei 2,4 Prozent.

Die Zuwächse der chinesischen Hersteller in Deutschland sind enorm. BYD beispielsweise, der weltweit größte Elektroautobauer, konnte in den ersten zwei Monaten des Jahres nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) 5682 Neuzulassungen verzeichnen, was ein Wachstum von 1253 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Das chinesische Start-up Xpeng, übrigens Kooperationspartner von VW, kam nach zwei Monaten in Deutschland auf 658 Neuzulassungen, ein Zuwachs von 157 Prozent gegenüber dem Januar und Februar des Vorjahres. (mit SP-X)

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