Bosch: Bessere Vernetzung schützt Pedelec vor Dieben

Bosch: Bessere Vernetzung schützt Pedelec vor Dieben
Bosch bietet nun mit dem Smartphone Grip eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten. © Bosch

Bosch ist bekannt für seine E-Antriebe für Pedelecs. Nun bietet der Zulieferer mit dem Smartphone Grip eine noch bessere Vernetzung.

Seine 2021 unter dem Begriff Smart System neu vorgestellten Techniklösungen für Pedelecantriebe macht Bosch nun noch smarter. Künftig erleichtert das neue sogenannte Smartphone Grip die Anbindung eines Smartphones.


Anstelle des einfach abnehmbaren Kiox-300-Displays lässt sich ein mit SmartphoneGrip-Halterung gerüstetes Handy am Lenker befestigen, um die Aufgabe als Anzeige- und Bedieneinheit zu übernehmen. Wird die eBike-Flow-App geöffnet, greift es auf die gleiche Schnittstelle wie das Kiox 300 zu und dient dann als Bordcomputer, dessen Funktionen sich zudem über die Bedieneinheit LED Remote steuern lassen. Außerdem kann das Smartphone in der rund 50 Euro teuren Halterungs-Lösung mit Strom versorgt werden.

Vielzahl von Optionen

Neben Bordcomputer-Funktionen bietet die App auch eine Navigationssoftware, die sich auf bestimmte Routenprofile wie Trailtouren oder tägliche Fahrten abstimmen lässt und zudem Höhenmeter und Beschaffenheit der Wege oder Ladepunkte anzeigt. Aufgezeichnete Touren lassen sich auf komoot oder Strava zudem mit anderen Teilen.

Neu ist auch die Lock-Funktion des Antriebs, sollte sich ein per Bluetooth verbundenes Handy vom Fahrrad entfernen. Es funktioniert ähnlich wie eine Wegfahrsperre beim Auto. Kann das Handy des rechtmäßigen Nutzers sich nicht in der Nähe des E-Bikes mit diesem verbinden, verweigert der E-Antrieb seinen Dienst. Kommen Smartphone und die Bordelektronik des Rads in Kontakt, kann es losgehen. Unter anderem informiert das LED Remote über die Handyverbindung und damit den eBike-Lock-Status. Dieser wird künftig vom Kiox 300, das nun auch über eine individualisierbare Statusleiste verfügt, beim Hochfahren angezeigt. (SP-X)

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