BMW knackt erstmals Millionen-Marke im halben Jahr

Nach sechs Monaten

BMW knackt erstmals Millionen-Marke im halben Jahr
Die 3er-Familie treibt den Wachstum bei BMW an. © BMW

Die BMW Group hat erstmals nach sechs Monaten mehr als eine Million Fahrzeuge verkauft. Dabei musste der Generationswechsel beim Mini verkraftet werden.

Die BMW Group setzt die Rekordfahrt fort. Erstmals wurde bereits nach sechs Monaten mit den Marken BMW, Mini, Rolls-Royce und Motorrad mehr als eine Million Fahrzeuge verkauft. "Im Juni haben wir einen neuen Höchstwert bei den Auslieferungen in diesem Monat erzielt und damit die lange Reihe an Monatsbestwerten fortgesetzt. Wir liegen damit auf Kurs, unser Absatzziel von mehr als zwei Millionen Fahrzeugen im laufenden Jahr zu erreichen", sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson.

BMW i3 findet 5396 Käufer

Insgesamt wurden 1.020.211 Einheiten in Kundenhand übergeben, was einem Anstieg von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, als 954.501 Einheiten verkauft wurden. Im Juni selbst wurde mit 193.342 Verkäufen und einem Plus von 4,8 Prozent ebenfalls ein Bestwert erzielt. Dabei kam die Einzelmarke BMW auf ein Wachstum von 7,3 bei 164.214 verkauften Einheiten. Von Januar bis Juni wurden weltweit 886.347 BMW verkauft, was einen Anstieg von 10,2 Prozent bedeutet.

Dabei zählte vor allem die 3er- und die 5er-Reihe zu den Wachstumstreibern. So stieg der Absatz des BMW 3er um 7,8 Prozent auf 233.438 Fahrzeugauslieferungen, die 5er-Familie legte um 7,6 Prozent auf 193.560 Fahrzeuge zu. Das Elektroauto i3 wurde in den ersten sechs Monaten immerhin 5396 Mal verkauft.

Mini im Minus

Durch die neuen Modellreihen 2er und 4er erhoffen sich die Verantwortlichen laut Robertson einen weiteren Schub in den kommenden sechs Monaten. "Im zweiten Halbjahr werden neue Modelle wie der BMW X4 und der BMW 2er Active Tourer auf den Markt kommen und für zusätzlichen Rückenwind sorgen."

Dagegen musste bei Mini das erwartete Minus hingenommen werden. Durch den im März erfolgten Generationswechsel wurden im ersten Halbjahr 131.896 Einheiten des Premium-Kleinwagens verkauft und damit 11,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Aber auch im Juni lag die Kleinwagenmarke mit 28.738 Verkäufen mit 7,6 Prozent im Minus. Dafür steigen die Verkaufszahlen des neuen Mini an. Mit 12.862 Fahrzeugen wurde ein Anstieg um 3,2 Prozent verzeichnet.

Rolls-Royce über 33 Prozent im Plus

Bei den nur zum jeweiligen Halbjahr veröffentlichen Zahlen konnte Rolls-Royce mit 1968 Verkäufen ein Plus von 33,4 Prozent notieren, nachdem in den ersten sechs Monaten des Vorjahres 1475 Fahrzeuge neue Eigentümer fanden.

Und auch die Halbjahreszahlen der Motorrad-Sparte liegen bei 70.978 Verkäufen mit 9,3 Prozent über dem Strich. Allerdings wurden im sechsten Monat 5,7 Prozent weniger Motorräder und Maxi-Scooter verkauft als im Vorjahresmonat. (AG/TF)

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