Krüger: Zukunftsfähigkeit umfasst mehr als gute Absatzzahlen

Hauptversammlung von BMW

Krüger: Zukunftsfähigkeit umfasst mehr als gute Absatzzahlen
BMW-Chef Harald Krüger auf der Hauptversammlung. © dpa

Mit Luxusautos will BMW in den kommenden Jahren mehr Geld verdienen. Konzernchef Harald Krüger kündigte auf der Hauptversammlung einen 8er BMW an. Das Sportcoupé soll 2018 starten.

BMW will in den nächsten Jahren mit Luxusautos mehr Geld verdienen. Vorstandschef Harald Krüger kündigte am Donnerstag auf der Hauptversammlung in München eine neue Modellreihe der Luxusklasse an, den 8er BMW. Das 8er Sportcoupé werde nächstes Jahr auf den Markt kommen. Schon im laufenden Jahr will BMW den neuen Rolls Royce Phantom vorstellen.

Fokus aufs Luxussegment

"Mit unserer Strategie legen wir einen Fokus auf das Luxussegment. Hier erzielen wir hohe Renditen", sagte Krüger und gab das Ziel vor, Mercedes auf diesem Feld zu überholen: "BMW soll die stärkste Marke in diesem Segment werden. Bis 2020 wollen wir unseren Absatz und Umsatz in der Luxusklasse deutlich erhöhen."

BMW hatte im vergangenen Jahr den siebten Rekordgewinn in Folge erzielt und peilt im laufenden Jahr einen weiteren Zuwachs bei Absatz, Umsatz und Gewinn an. Allerdings haben die Münchner ihre Spitzenposition in der Oberklasse im vergangenen Jahr an Mercedes verloren. Zudem verlor die BMW-Aktie an Wert.

Krüger sagte: "Zukunftsfähigkeit umfasst mehr als gute Absatzzahlen" und verwies darauf, dass BMW beim Absatz inklusive Mini und Rolls-Royce der führende Premiumhersteller weltweit bleibe. Im vergangenen Jahr hatte BMW 2,4 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft und unter dem Strich 6,9 Milliarden Euro Gewinn gemacht - acht Prozent mehr als im Jahr zuvor. Ein Drittel des Gewinns soll als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden. (dpa)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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