BMW i8 Concept Spider: Offen für Elektro

Drittes Elektromodell

BMW i8 Concept Spider: Offen für Elektro
Der BMW i8 Concept Spyder gibt sein Debüt in Peking © BMW

BMW präsentiert seine dritte Elektrostudie. Nach dem Stadtauto i3 erhält der sportliche i8 einen offenen Bruder.

BMW erweitert seine konzeptionelle Elektroflotte. Nach dem i3 und dem i8 feiert auf der Automesse in Peking vom 27. April bis 2. Mai der i8 Concept Spider seine Weltpremiere. Die Studie wird als Plugin-Hybrid von einem Elektro- und Verbrennungsmotor angetrieben, die eine Systemleistung von 260 kW/354 PS schaffen.

In fünf Sekunden erreicht der BMW i8 Concept Spyder die 100 km/h

Damit bewältigt das jüngste Produkt der Submarke den Sprint von Null auf 100 km/h in fünf Sekunden und wird bei einer Geschwindigkeit von 250 km/h elektronisch eingefangen. Rund 30 Kilometer soll der Sportler rein elektrisch zurücklegen können, ehe sich der Dreizylinder-Turbobenziner dazu schaltet. Auf den ersten 100 Kilometern beziffert der Hersteller aus München den Verbrauch mit drei Litern.

Im Vergleich zum Coupé weist der Spyder einen verkürzten Radstand auf, um nicht nur auf diese Weise seine Sportlichkeit zu unterstreichen. Leichtbauweise mit Carbon und Aluminium sowie geschlossene Schwingtüren und eine transparente Glasabdeckung sowie ein überaus hochwertiger Innenraum dokumentieren die dynamischen Ansprüche. Trotz der Leichtbauweise kommt der Zweisitzer auf ein Gewicht von immerhin 1630 Kilogramm.

BMW i8 Concept Spyder als Technologieträger

Vernetzung muss auch im BMW i8 concept Spyder sein BMW

Die Lithium-Ionen-Batterie kann in weniger als zwei Stunden an einer Haushaltssteckdose wieder aufgeladen werden. Dabei betont BMW, dass der Elektromotor keineswegs nur als Hilfsaggregat arbeitet, sondern neben dem Benziner gleichwertig fungiert.

Neben dem reinen Antrieb hat BMW die Studie mit innovativen elektronischen Helfern und den Geräten für eine perfekte Vernetzung vollgepackt, die die Sicherheit und auch den Komfort an Bord erhöhen sollen. So steht die Studie nicht als zukunftsfähiges, alltagstaugliches Fahrzeug auf dem Stand in Peking, sondern dient eher als Technologieträger der Zukunft ohne große Aussicht auf Serienfertigung. Die hat aber der i8, der 2014 vom Band laufen soll. (AG/TF)

Vorheriger ArtikelDena gegen höhere Pendlerpauschale
Nächster ArtikelBMW X1: Souverän durch den Schnee
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

Keine Beiträge vorhanden