BMW setzt auf weitere Absatzsteigerung

Trotz schlechter Konjunkturaussichten

BMW setzt auf weitere Absatzsteigerung
Der Frühling kann kommen - das 6er Cabrio von BMW © BMW

Die schlechten Konjunkturaussichten beeindrucken den Autobauer BMW nicht. Die Münchner Autobauer wollen in diesem Jahr stärker als der Gesamtmarkt wachsen, sagte Vertriebsvorstand Robertson.

Obwohl Europa in Folge der Schuldenkrise eine Rezession droht und sich die weltweite Konjunktur weiter abkühlt, bleibt der Münchner Autobauer BMW zuversichtlich für das laufende Jahr. Vertriebsvorstand Ian Robertson rechnet auch 2012 wieder mit einem Rekordjahr. "Es wird weiter vorwärtsgehen. Wir blicken optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr und erwarten erneut steigende Absätze. Dabei gehen wir davon aus, stärker als der Gesamtmarkt zu wachsen", sagte Robertson der "Leipziger Volkszeitung". Er hatte sich bereits im Januar auf der Automesse in Detroit optimistisch geäußert.

China für BMW Wachstumstreiber

Wachstumtreiber blieben China und Asien allgemein. Allein in der Volksrepublik hätten die Münchner im vergangenen Jahr 38 Prozent zugelegt, sagte er. In Südkorea seien es 42 und in Indien 50 Prozent gewesen. "Westeuropa ist ein gesättigter Markt. In Osteuropa und vor allem in Russland sieht das schon ganz anders aus. Aber unsere größten Absatzerfolge werden wir weiter in den USA und vor allem in Asien erzielen", sagte der BMW-Vorstand. Zudem rechne er für das laufende Jahr damit, dass sich die Euro-Krise und damit auch die wirtschaftliche Situation in Europa entspanne.

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte die BMW-Group, zu der auch Mini und Rolls Royce gehören, mit weltweit 1,67 Millionen PKW und über 113.000 Motorrädern das beste Jahr der Unternehmensgeschichte eingefahren. (dpa)

Vorheriger ArtikelDie Scheichs stehen auf Land Rover
Nächster ArtikelHonda CR-V startet in neue Generation
Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

Keine Beiträge vorhanden