Bertone GB 110: Neues Hypercar aus Italien

Bertone GB 110: Neues Hypercar aus Italien
Neues HYpercar von Bertone: der GB 110. DIe 110 sind bei diesem Supersportwagen Programm. © Bertone

Bertone hat im zurückliegenden Jahr seinen 110. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass stellt der Karossier das HYpercar GB 110 vor.

Beim Bertone GB110 handelt es sich um einen auffällig gestylten Mittelmotorsportwagen mit Flügeltüren. Von dem Hypercar der Italiener wird indes nur eine Kleinserie von gerade einmal 33 Exemplaren gebaut.

In der Grundform handelt es sich um einen typisch keilförmigen Zweisitzer, der mit seinen Proportionen unter anderem an avantgardistische Bertone-Konzepte wie den Lancia Stratos Zero aus dem Jahr 1970 erinnern soll.

Referenz an Lamborghini Marzal

Die im unteren Bereich durchsichtigen Türen des GB 110 sind hingegen eine Referenz an den Lamborghini Marzal aus dem Jahr 1967. Zugleich bietet der neue Bertone einige zukunftsweisende Details wie etwa sich aus vielen kleinen Rechtecken zusammensetzende Rücklichter.

Angetrieben wird der Bertone GB 110 von einem nicht näher spezifizierten Verbrennungsmotor: über den Hubraum schweigt sich Bertone aus, nennt jedoch eine Leistung von 1100 PS sowie 1100 Newtonmeter Drehmoment. Dank Allradantrieb soll der Sprint auf 100 km/h 2,8 Sekunden dauern. Die Spitzengeschwindigkeit wird mit Tempo 380 km/h angegeben. Auf dem Weg dorthin erreicht der Bertone Tempo 200 in gerade einmal 6,8 Sekunden.

Mit Siebengang-Schaltgetriebe

Gebaut wird der Bolide Bolide mit einem siebenstufigen Selbstschaltgetriebe. Wann genau die ersten GB 110 gebaut werden sollen, wurde noch nicht verraten.

Gleiches trifft auf die Preise zu, zu denen Bertone ebenfalls noch nichts verlauten lässt. Angesichts der Leistung und der nur geringen Stückzahl dürfte die Flunder der Italiener im siebenstelligen Bereich liegen – und damit nur etwas für eine besonders exklusive Käuferschaft sein. (SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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