Wer zu Weihnachten mit dem Zug unterwegs ist, der sollte einige Dinge beachten, wenn er entspannter ankommen will. Tipps rund um die nächste Bahnfahrt.
Die Weihnachtszeit sorgt auch in diesem Jahr für volle Züge. Die gute Nachricht: Weil Heiligabend in diesem Jahr auf einen Mittwoch fällt, verteilen sich die Hauptreisetage recht gleichmäßig: Zwischen Donnerstag, 18. Dezember, und Dienstag, 23. Dezember, ist nach Angaben der Bahn mit besonders vielen Reisenden zu rechnen.
Um trotzdem möglichst stressfrei unterwegs zu sein, sollten Reisende vorplanen. Zum Beispiel beim Ticketkauf: Gerade vor Weihnachten sind preiswerte Kontingente schnell vergriffen; wer flexibel ist, hat klare Vorteile. Günstige Fahrkarten lassen sich am schnellsten über die Bestpreissuche auf bahn.de oder in der App DB Navigator finden.
Weniger Andrang zu Randzeiten
Flexibilität spielt auch bei der Reisezeit eine Rolle. Besonders stark nachgefragt sind Züge zu klassischen Hauptreisezeiten. Wer stattdessen früh morgens oder später am Abend fährt, trifft oft auf weniger Andrang – und findet nicht selten auch günstigere Verbindungen. Ob ein Zug stark ausgelastet ist, zeigt die Auslastungsanzeige in der Reiseauskunft auf bahn.de und im DB Navigator. Fahrgäste mit Tickets ohne feste Zugbindung sollten vor der Abfahrt unbedingt hier reinschauen.
Unabhängig von Uhrzeit und Strecke gilt zur Weihnachtszeit: Eine Sitzplatzreservierung ist dringend zu empfehlen, gerade dann, wenn Gepäck, Kinder oder längere Fahrten im Spiel sind. Ein weiterer Tipp, vor allem für Familien mit kleinen Kindern oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität: Nicht den automatischen Vorschlägen der digitalen Reiseauskunft folgen, sondern manuell die Umsteigezeit anpassen. Denn längere Übergänge zwischen zwei Zügen bedeuten weniger Hektik und mehr Puffer bei Verspätungen.
Wer mit schweren Koffern unterwegs ist, muss sie nicht zwingend selbst durch Bahnhöfe und Züge wuchten. Die Bahn bietet einen Gepäckservice an, bei dem Koffer separat verschickt werden; hier sollte man jedoch zwei bis drei Tage Vorlauf einplanen. (SP-X)



