Im Juni mussten Autofahrer an deutschen Tankstellen besonders tief in die Tasche greifen. Superbenzin verteuerte sich im Durchschnitt um 0,7 Cent.
Während die Nation im WM-Taumel schwelgt, ziehen die Kraftstoffpreise scheinbar unbemerkt weiter an. Nach ADAC-Angaben kletterte der Preis für Superbenzin im Juni um 0,7 Cent und betrug durchschnittlich 1,345 Euro je Liter. Für die Fahrer von Benzinern war der Juni damit der bisher teuerste Monat des Jahres.
Auch Diesel teurer
Auch Diesel verteuerte sich im Monatsdurchschnitt im Vergleich zum Mai um 0,2 Cent und kostete 1,130 Euro. Der April allerdings war für Deutschlands Dieseltanker noch teurer. Doch die aktuellen Preise liegen auch nur noch einen Cent unter dem Preisniveau des vergangenen Oktober. Damals hat der Dieselpreis seine historische Höchstmarke erreicht.
Ein besonders böses Erwachen an der Tankstelle gab es für die Autofahrer am 14. Juni, dem Tag des deutschen 1:0-Erfolges gegen Polen. Sowohl für Super (1,374 Euro je Liter) als auch für Diesel (1,156 Euro) mussten damals Monats-Spitzenpreise gezahlt werden. Vor dem WM- Beginn am 6. Juni konnte man sich über noch vergleichsweise günstige Preise freuen: Super kostete 1,323 Euro, Diesel 1,108 Euro, absolute Tiefstwerte im Juni.


