Neuzulassungen: Elektroautos mit Marktanteil von 19,1 Prozent

Deutscher Automarkt leicht im Plus

Neuzulassungen: Elektroautos mit Marktanteil von 19,1 Prozent
Die Zahl von Elektroautos wächst zunehmend. © dpa

In Deutschland wurden im Vorjahr rund 2,9 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Elektroautos kommen an den Neuzulassungen dabei auf einen Anteil von knapp über 19 Prozent.

In Deutschland wurden im zurückliegenden Jahr fast 2,9 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Das ist ein kleines Plus von 1,4 Prozent, wie aus den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervorgeht. Das Gros der Zulassungen entfiel dabei auf Gewerbekunden (66,1 Prozent).

Deutlich zulegen konnten in 2025 die batterieelektrischen Fahrzeuge: Von ihnen wurden im Vorjahr 545.142 Fahrzeuge neu zugelassen. Das ist ein Zuwachs von 43,2 Prozent gegenüber 2024. Elektroautos kommen damit auf einen Anteil von 19,1 Prozent an allen Neuzulassungen. Noch deutlicher zulegen konnte Plug-in-Hybride. Von Fahrzeugen mit diesem Antrieb wurden 311.398 Pkw neu zugelassen, ein Plus von 62,3 Prozent. PHEVs kommen damit auf einen Anteil von 10,9 Prozent. Deutliche Einbußen gab es für benzinbetriebene Pkw, deren Neuzulassungen lagen mit 777.641 mit 21,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau Der Anteil dieselbetriebener Pkw sank auf 395.022, was ein Minus von 18,3 Prozent bedeutet. Im gesamten zurückliegenden Jahr wurden nur 49 Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb abgesetzt.

VDIK: Förderung schnell umsetzen

„Der Pkw-Gesamtmarkt hat 2025 zugelegt und liegt leicht über den Prognosen der Hersteller. Der Anteil der batterieelektrischen Fahrzeuge bleibt allerdings hinter den Erwartungen zurück“, bilanzierte Imelda Labbé, die Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). Wie Labbé sagte, würde der Gesamtmarktanteil noch nicht ausreichen, „um die CO2-Flottengrenzwerte zu erreichen. Es ist deshalb richtig, dass die EU-Kommission die Flexibilisierung der Grenzwerte angekündigt hat“. Der VDIK fordert die Bundesregierung auf, die in Aussicht gestellte E-Autoförderung schnell umzusetzen und sie rückwirkend zum 1. Januar in Kraft zu setzen.

Mit Blick auf die deutschen Marken erzielte BMW mit 8,9 Prozent bei fast 254.000 Neuzulassungen das stärkste Plus und einen Anteil von 8,9 Prozent. Dahinter folgt Ford mit einem Zuwachs von 8,8 Prozent und einem Zulassungsanteil von 3,8 Prozent. Dem stehen indes nur 108-299 Neuzulassungen entgegen. Einstellige Zulassungssteigerungen gab es die Marken MAN (+8,2 Prozent/0,1 %), Mini (+6,4 Prozent/1,2 Prozent), VW (+4,5 Prozent/19,6 Prozent), Audi (+1,8 Prozent/7,2 Prozent) und Mercedes (+1,0 Prozent/9,1 Prozent). Deutliche Rückgänge gab es indes bei Opel (-7,9 Prozent/4,8 Prozent), Porsche (-17,7 Prozent/1,0 Prozent) und Smart (-62,1 Prozent/0,2 Prozent).

Bei den Importmarken war Skoda erneut am erfolgreichsten. Die VW-Tochter legt mit 226.472 Neuzulassungen um 10,2 Prozent zu und kommt damit auf einen Marktanteil von 7,9 Prozent. Seat/Cupra kam auf 162.566 Neuzulassungen (+6,7 Prozent/5,7 Prozent).

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