Laserlicht für den Audi R8

Limitierte Topvariante

Laserlicht für den Audi R8
Der Audi R8 LMX fährt mit Laser-Fernlicht. © Audi

Audi legt zum Generationswechsel eine limitierte Variante des R8 auf. Der Supersportwagen LMX erhält dabei nicht nur eine Leistungssteigerung.

Kurz vor dem Generationswechsel krönt Audi seinen Sportwagen R8 mit einer neuen Top-Variante. Das Sondermodell mit dem Beinamen LMX erhält eine Leistungssteigerung auf 419 kW/570 PS und verfügt über das neuartige Laser-Fernlicht. Die auf 99 Einheiten limitierte Spezialauflage ist ab sofort zu Preisen ab 210.000 Euro bestellbar und soll ab dem Sommer ausgeliefert werden.

Audi R8 LMX schafft 320 km/h

Für den Antrieb sorgt der bekannte V10-Benziner, der gegenüber der bislang stärksten Ausführung im R8 V10 Plus eine weitere Leistungsspritze von 20 PS erhält. Das maximale Drehmoment beträgt unverändert 540 Nm, was für einen Beschleunigungswert von 3,4 Sekunden auf Tempo 100 sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h reicht. Für die Kraftübertragung auf alle vier Räder sorgt ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.

Zu erkennen gibt sich der stärkste R8 unter anderem an der blauen Kristalleffektlackierung, einem feststehenden Heckspoiler sowie einem titangrauen Kühlergrill. Premiere in einem Straßenfahrzeug feiert zudem das Laserfernlicht der Ingolstädter; die neuartige Technik soll eine besonders hohe Reichweite und eine angenehme Farbtemperatur bieten. Laut Audi ist man der erste Hersteller, der die Technik auf den Markt bringt, ein genaues Datum nennen die Ingolstädter allerdings nicht. Konkurrent BMW hat die Technik als Option beim Sportwagen i8 ebenfalls für die zweite Jahreshälfte angekündigt.

Der Audi R8 wird seit 2007 als Coupé und seit 2010 als Spyder angeboten. Die Technik stammt in Teilen vom Lamborghini Gallardo, der mittlerweile von seinem Nachfolger Huracan abgelöst wurde. Auch der Audi steht kurz vor dem Produktionsende, bereits 2015 könnte die zweite Generation, dann mit Huracan-Technik auf den Markt kommen. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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