Verkehrszeichen mangelhaft erkannt

ADAC-Testergebnisse

Verkehrszeichen zu übersehen ist kein Kavaliersdelikt. Wie der ADAC feststelle musste, lässt sich das Problem noch nicht vollständig an die Technik delegieren.

Systeme zur automatischen Erkennung von Tempolimits haben offenbar noch ein paar Probleme. So werden beispielsweise sogenannte Verkehrsschilderbrücken mit variablen Anzeigen von der automatische Verkehrszeichenerkennung nicht erkannt, erläutert der ADAC in München. Schwierigkeiten gebe es auch mit manchen Schildertypen, Ortseingangsschilder etwa registrierten die Systeme gar nicht.

Daten mitunter nicht aktuell

Bei der automatischen Verkehrszeichenerkennung sucht eine Kamera im Auto nach Verkehrszeichen. Der Autofahrer soll so unter anderem immer über gerade geltende Tempolimits informiert sein. Bei vielen Systemen werden die erfassten Daten zusätzlich mit Kartenmaterial abgeglichen. Auch hier gibt es den Angaben nach noch Defizite: Oft seien die Daten nicht aktuell genug oder die Aktualisierung zu teuer.

Der ADAC hatte in einem Vergleichstest die Verkehrszeichenerkennung von fünf Automodellen überprüft. Testsieger wurde das System des BMW 740d, keines der System von BMW, Mercedes, Audi, VW und Opel schnitt schlechter als „befriedigend“ ab.

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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