ADAC: Spritpreise sinken nicht stark genug

Diesel 0,5 Cent günstiger

ADAC: Spritpreise sinken nicht stark genug
Eine Zapfsäule an der Tankstelle für verschiedene Kraftstoffsorten. © dpa

Rohöl ist günstiger, der Euro stärker – dennoch geben die Preise an den Zapfsäulen nach ADAC-Einschätzung zu wenig nach.

Die Fahrt an die Tankstelle bleibt für Autofahrerinnen und Autofahrer teuer: die Kraftstoffpreise in Deutschland sind gegenüber der Vorwoche nur leicht zurückgegangen. Nach einer aktuellen ADAC-Auswertung kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt derzeit 2,155 Euro. Das sind gerade einmal 0,7 Cent weniger als eine Woche zuvor. Diesel verbilligte sich um 0,5 Cent und liegt aktuell bei durchschnittlich 2,248 Euro je Liter.

Preissenkung für ADAC zu gering

Aus Sicht des Automobilclubs hätten die Preise an den Tankstellen deutlicher fallen können. Dafür sprechen aus Sicht der ADAC-Experten der aktuelle Ölpreis und der zuletzt festere Euro im Vergleich zum US-Dollar. Bei einem ähnlichen Brent-Preis von rund 89 US-Dollar und einem ungünstigeren Wechselkurs waren Super E10 vor zwei Wochen etwa 3 Cent und Diesel rund 5 Cent günstiger als heute. Schon damals bewertete der ADAC das Preisniveau als deutlich zu hoch.

Autofahrerinnen und Autofahrern rät der ADAC, vor der Fahrt an die Tankstelle die Uhrzeit zu beachten. Sie sollten möglichst kurz vor 12 Uhr zu tanken. Zu diesem Zeitpunkt sind die Preise im Tagesverlauf meist am niedrigsten. Gegen Mittag steigen sie deutlich an und sinken danach nur langsam wieder. Zudem sollten Autofahrende auch die Preise zwischen den Tankstellen vergleichen. Freie Tankstellen sind teils günstiger als Markentankstellen. So lässt sich pro Tankfüllung etwas sparen.

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