ADAC SE und Zolar kooperieren bei Solaranlagen

Nachhaltige Mobilität stärken

ADAC SE und Zolar kooperieren bei Solaranlagen
Die ADAC SE und Zolar koopieren bei Solaranlagen. © Zolar

Die ADAC SE steigt ins Geschäft mit Solaranlagen ein. Dazu kooperiert das Unternehmen mit Zolar.

Wie die ADAC SE am Dienstag mitteilte, sollen durch die Kooperation mit Zolar noch mehr Menschen in den Genuss der Kosten- und Klimavorteile durch Solarstrom auf dem eigenen Dach kommen. Das Unternehmen Zolar ist ein digitaler Anbieter für individuelle Solarlösungen.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit ständen die Vorteile für die Kundinnen und Kunden, die sich aus der Nutzung eines Elektroautos und selbst erzeugten Stroms aus einer Solaranlage ergeben würden.

E-Autos als große Stromverbraucher

„Schon bald zählen wir eine Million reine Elektroautos in Deutschland und ihr Marktanteil wird stetig anwachsen“, sagte Sascha Coccorullo, strategischer Leiter der ADAC SE. „Bereits in wenigen Jahren werden sie in den meisten Privathaushalten zu den größten Stromverbrauchern gehören. Mit unserer Kooperation wollen wir Photovoltaik-Interessierten ermöglichen, ihren künftigen Mobilitätsbedarf mit einzuplanen und diesen umweltschonend durch Solarstrom zu decken.“

Wie Zolar-Chef Alex Melzer sagte, könne jeder „mit dem eigenen Haus und Auto einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten – und sogar persönlich davon profitieren“. Mit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach könne man „sich vom Strommix im Netz genauso unabhängig wie von der Preisentwicklung“ machen, fügte Melzer hinzu.

Eigenen Solarrechner entwickelt

Damit Kundinnen und Kunden zu einer guten Entscheidung beim Blick auf die Anschaffung einer Solaranlage kommen, haben beide Unternehmen den Solar-Rechner „ADAC Solar“ entwickelt. Mit ihm können sie für ihr Eigenheim berechnen, wie viele Kilowattstunden des eigenen Bedarfs durch Sonnenstrom gedeckt werden können. Für Fahrerinnen und Fahrer eines E-Autos lässt sich dabei auch der Sonnenstrom-Bedarf des E-Fahrzeuges in die Berechnung einbeziehen.

Nicht nur unter Klimaaspekten macht eine Solaranlage mit Blick auf ein E-Auto Sinn, sondern auch unter Kostengesichtspunkten. So belaufen sich die Kosten für den aus einer Solaranlage erzeugten Strom auf acht bis 18 Cent pro Kilowattstunde. Der aktuelle Strompreis liegt bei 39 Cent pro Kilowattstunde. Daneben gibt es für überschüssigen ins Netz eingespeistem Solarstrom eine Einspeisevergütung von 7,1 bis zu 8,2 Cent pro Kilowattstunde. Nach der Berechnung mittels Solar-Rechner können sich Interessierte eine Solaranlage von Zolar planen und installieren lassen.

Vorheriger ArtikelGenesis GV 60: Ein Hauch von Enterprise
Nächster ArtikelPolestar 2: Mehr Leistung und mehr Reichweite
Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

Keine Beiträge vorhanden