Hitzewelle sorgt für erhöhtes Pannenaufkommen

Starterbatterie als Schwachpunkt

Hitzewelle sorgt für erhöhtes Pannenaufkommen
Die Pannenhelfer des ADAC mussten wegen der Hitze häufiger zum Einsatz. © ADAC/Sebastian Stiphout

Die Hitze der zurückliegenden Wochen hat zu einem erhöhten Pannenaufkommen gesorgt. Die Einsätze beim ADSAC stiegen um 20 Prozent.

Hitzewellen treiben nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Zahl der Pannen in die Höhe. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des ADAC. Allein zwischen Freitag und Sonntag des vergangenen Hitzewochenendes rückten die Pannenhelfer nach Angaben des Clubs zu rund 70.000 Einsätzen aus.

Während der insgesamt elftägigen Hitzeperiode bis Sonntag lag das Pannenaufkommen demnach um mehr als 20 Prozent über dem üblichen Niveau. In den zurückliegenden Tagen wurden einige historische Hitzerekorde jenseits von 40 Grad Celsius gebrochen.

Starterbatterie sorgt für Probleme

Auch im Hochsommer bleibt die vor allem bei Minusgraden zu Ausfällen neigende Starterbatterie mit einem Anteil von mehr als 40 Prozent die häufigste Pannenursache. Auf Platz zwei folgen Probleme mit Motor und Motormanagement, die rund ein Viertel aller Einsätze ausmachen. Überdurchschnittlich häufig treten im Sommer zudem Defekte an Kühlung und Klimaanlage auf.

Der Anteil der Bauteilgruppe „Kühlung, Heizung, Klima“ liegt in der warmen Jahreszeit nach Angaben des Automobilclubs und seiner „Gelben Engel“ bei rund 13 Prozent und damit etwa doppelt so hoch wie im restlichen Jahr. Ursache ist unter anderem die stärkere Beanspruchung der bei hohen Temperaturen ständig laufenden Klimaanlage: Bei hohen Außentemperaturen muss der Klimakompressor dauerhaft mehr leisten, was insbesondere bei älteren Fahrzeugen häufiger von Ausfällen begleitet wird. (SP-X)

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