Elektro-Lastenrad e-Muli überzeugt die ADAC-Tester

Elektro-Lastenrad e-Muli überzeugt die ADAC-Tester
Mit der Gesamtnote 2,1 hat das e-muli „st“ der Marke Muli den Test des ADAC gewonnen. © ADAC

Lastenräder sind gerade bei Großstädtern beliebt. Der ADAC hat nun die einspurigen „Long Johns“ getestet.

Sechs dieser Multitalente im Preisfenster von 3.250 bis 8.140 Euro hat der Automobilclub in einem Vergleich genauer unter die Lupe genommen. In zwei Fällen wurde die Note „gut“ vergeben, drei Probanden wurden mit „befriedigend“ bewertet, in einem Fall gab es ein „mangelhaft“.


Testsieger mit der Gesamtnote 2,1 wurde das e-muli „st“ der Marke Muli. Mit rund 5200 Euro liegt das Lastenrad preislich im Mittelfeld.

e-Muli überzeugt durch Fahrverhalten

Überzeugt hat das wendige Lastenrad mit seinem Fahrverhalten, das mit denen normaler Fahrräder vergleichbar ist. Auch in den Kategorien „Antriebssystem“ und „Schadstoffe“ fuhr das e-muli Bestnoten ein. Ebenfalls in allen Kategorien überzeugte das „Family“ von Urban Arrow, das mit der Gesamtnote 2,4 auf den zweiten Rang landete.

Mit 4100 Euro ist das „Cargo Plus E-Bike“ von Prophete deutlich günstiger, mit der Gesamtnote 2,6 belegt es den dritten Platz. Mit gleicher Note knapp dahinter rangiert das über 8000 Euro teure „Cargo“ von Triobike.

Babboe City-E am günstigsten

Günstigster Kandidat im ADAC-Test war das 3250 Euro teure Babboe City-E. Dieses Lastenrad erhielt von den Testern die Note 3,1. Aufgrund der hohen Belastung der Sitzgurte mit gesundheitsgefährdenden Weichmachern wurde das „eBullitt 6100“ von Bullitt mit der Gesamtnote „mangelhaft“ abgewertet.

In allen anderen Kategorien fuhr das knapp über 6000 Euro teure Modell hingegen gute Noten ein, was ohne die Abwertung für einen der vorderen Plätze gereicht hätte. (SP-X)

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